30.04.2006

= Internationaler Buckfast-Bienenkonvent im Kloster St. Peter/Schwarzwald
Späte Ehre für den Bienenvater - "Einleitung der Rehabilitierung eines längst vergessenen Bienenwissenschaftlers namens Prof. Dr. Ludwig Armbruster (1886 – 1973), der 1934 zwangspensioniert wurde."

Der III. Internationale Buckfast-Bienenkonvent, vertreten durch die Kirche, Imkerorganisationen, Kultur, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft, traf sich in diesem Jahr in St. Peter im Schwarzwald am Sonntag, den 30. April 2006. Im Mittelpunkt des vielfältigen Programms dieser Klausurtagung stand das Leben und Wirken, sowie die Rehabilitierung von Professor Dr. Ludwig Armbruster, der zudem in St. Peter im Jahre 1917 einen engagierten Vortrag mit dem Titel “Verbessert die Honigbiene“ hielt. Mit Professor Armbruster kommt ein Mensch in den Blick, der sich Zeit seines Lebens bewusst als Mann der Verbindung zwischen Theologie und Naturwissenschaft, zwischen Forschung und Seelsorge verstanden hat.

Ludwig Armbruster, der am 7. September 1886 – vor genau 120 Jahren – in Markdorf geboren wurde, begann seine humanistische Ausbildung am Progymnasium in Donaueschingen. Nach seinem mit Auszeichnung bestandenen Abitur, das bereits seine besondere Neigung zu den naturwissenschaftlichen Fächern erkennen ließ, wandte er sich dem Theologiestudium zu, das er in Freiburg und München absolvierte. Da er wegen seines jungendlichen Alters noch nicht zur Priesterweihe zugelassen werden konnte, begann er das Studium der Mathematik und Naturwissenschaft in Freiburg und München. Am 6. Juli 1909 empfing der damals 23jährige Ludwig Armbruster die Priesterweihe, wurde für ein halbes Jahr Vikar in der Pfarrei St. Urban in Freiburg und schließlich für kurze Zeit Präfekt des Gymnasialkonvikt in der Bischofsstadt. Zugleich galt schon früh sein besonderes Interesse der Erforschung der Biene. So dass er im Jahre 1913 mit der Arbeit „Die Chromosomenverhältnisse bei der Spermatogenese solitärer Apiden (Osmia cornuta Latr.)“ promovierte und aufgrund seiner zoologischen Forschungen und wissenschaftlichen Arbeiten sechs Jahre später wissenschaftliches Mitglied des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Biologie und zugleich Privat- und Honorardozent an der Landwirtschafts-Hochschule in Berlin wurde. Schließlich übernahm er 1926 als Direktor des Instituts für Bienenkunde dessen Leitung und erhielt schließlich eine ordentliche Professur. Dr. Armbruster hatte sich zum Thema „Messbare phänotypische und genotypische Instinktveränderungen“ auf dem Gebiet Zoologie habilitiert. Die Schreckenszeit des Dritten Reiches machte dieser beindruckenden und glänzenden Laufbahn ein rasches Ende. Nicht nur wegen seiner Eigenschaft als katholischer Priester, sondern vor allem aufgrund seines klaren Bekenntnisses zum Christentum, seines offenen Widerstands gegen die Rassenlehre des Nationalsozialismus und seiner Hilfe und Unterstützung jüdischer Studenten war er der Unrechtsdiktatur ein Dorn im Auge. Aus christlicher Überzeugung hatte er die „freudige Zustimmung zur NS-Revolution verweigert“. Nachdem er 1933 die Professorenerklärung für die Hitlerregierung nicht unterzeichnet und sich der Anpassung verweigert hatte, bekam er dafür sehr bald die Quittung: Persönliche Gegner nutzten diese Gelegenheit, um 1934 die Pensionierung Professor Armbruster zu erzwingen. Durch die Zwangspensionierung im Alter von 47 Jahren wurde seine Universitätslaufbahn beendet.

Der Präsident des Dt. Berufs- und Erwerbsimkerbundes e.V. - Manfred Hederer - freute sich in seinem Eröffnungsgrußwort „Einem ausgegrenzten Menschen, mutigen Kollegen, zu seiner Ehre zu verhelfen – einem tief christlichen Mann die Würde rückgeben können – seine außergewöhnlichen Leistungen richtig und gewichtig darzustellen. Entgültig von Auswirkungen einer unseligen Zeit befreien, einer Zeit in der nur über Köpfe hinweg angeordnet wurde.“ Analog führt der Präsident weiter an: „Während Worte über Fortschritt und über weltumspannender Vorteile – locker über die Lippen laufen – sehen wir fest betonierte Fronten – und dass der Zeitgeist der Modernen noch lange nicht angekommen ist.“ Er forderte ein Ende des sog. Bienen-Rassenhasses einzuleiten. Die Klagen der Versicherer können nicht so bleiben. Sie melden wieder steigenden Vandalismus unter Kollegen. Freiraum schaffen für alle Varianten der Bienenzucht, das sei an der Zeit, längst überfällig.

Dr. Robert Zollitsch, Erzbischof von Freiburg, legte in seiner Würdigung von Prof. Armbruster dar, dass in Armbrusters eigenhändig verfassten Schrift „Rückschau – Lebenserinnerungen“ der Schmerz über eine nicht erfolgte offizielle Rehabilitierung, die er nach dem Zweiten Weltkrieg immer wieder erhofft hatte, deutlich zum Ausdruck kommt, ein Schmerz, der ihn bis zu seinem Lebensende begleitete. Trotz dieser großen persönlichen Enttäuschung und obwohl ihm sein schwaches Herz zeitlebens Schwierigkeiten bereitete, arbeitete er selbst sprichwörtlich „fleißig wie eine Biene“. Dabei reichen seine Publikationen weit über das Feld der Bienenkunde hinaus. In der Würdigung des Erzbischofs von Freiburg heißt es weiter: „Bei aller Vielseitigkeit und internationaler Wertschätzung stand er immer ganz besonders im Kreise der Imker in höchstem Ansehen. Hier konnte er sowohl als Naturwissenschaftler als auch als Seelsorger neben viele praktischem Wissen und reicher Erfahrung auch viel kostbaren Rat und seelsorgerlichen Beistand geben. Wenn Sie sich, verehrte Bienenliebhaber, auf Ihrer diesjährigen Tagung dieses emsigen Professors und umsichtigen Seelsorgers Dr. Ludwig Armbruster in besonderer Weise widmen, wird sein Leben und Werk in guter und wichtiger Weise wach und in Erinnerung gehalten.“

Auch die Klostergemeinschaft Buckfast / Devon / England unter Abt Dom Philipp Manahan O.S.B. setzte für ihre geistliche Schirmherrschaft an diesem besagten Tage den Segen Gottes und der Heiligen Mutter Gottes, der Patronin von Buckfast Abbey, für die sehr späte Ehre Armbrusters voraus; die offensichtliche Ungerechtigkeit die im Ruf und Namen Prof. Armbruster widerfahren ist, aus der Welt zu schaffen! In der Einleitung des Grußwortes der Buckfast Abbey heißt es: „Bereits Bruder Adam orientierte sich an den Forschungsergebnissen Prof. Dr. Armbrusters, als er Teile davon in seine eigene Methodik der Bienenzucht übernahm. Wir glauben, dass beide einen unglaublich wertvollen Beitrag auf diesem Gebiet hinterlassen haben, welcher noch heute Imkern auf der ganzen Welt eine große Stütze ist.“

Die gebührende Anerkennung und Rehabilitierung wurde durch die Festrede Prof. Dr. Wolfgang Jäger - Rektor der Albert-Ludwig-Universität Freiburg im Breisgau auf den Weg gebracht. 30 Jahre nach seinem Tod, freute sich der Unirektor Jäger, dass der wohl größte deutsche Bienenwissenschaftler Ludwig Armbruster, durch den Konvent die wohlverdiente späte Ehre erfährt, zumal Armbruster hier in St. Peter 1917 den wegweisenden Vortrag „Verbessert die Honigbienen“ hielt. Die Forschungen Armbrusters haben für die Kombinationszucht andauernde Nachwirkungen entfaltet. In seiner Laudatio berichtet Prof. Jäger aber auch über die, trotz Zusagen, erfolglose Bewerbung Armbrusters 1946 um einen Lehrstuhl in Freiburg. Eine Wiedereinstellung in Berlin wurde von seinen Gegnern verhindert. Eine weitere wissenschaftliche Arbeit war dem großen Apiaristen Prof. Armbruster unmöglich gemacht worden. Prof. Dr. Steffen Rückl von der Humboldt-Universität zu Berlin erstellt eine Dokumentation die Ende dieses Jahres zum Abschluss kommt. Demgegenüber ist die Rehabilitierung seitens der Humbold-Universität zu Berlin noch nicht abgeschlossen.

Der Vorsitzende des Landesverbandes Badischer Imker, Ekkehard Hülsmann, würdigte ebenfalls das Wirken des Badeners Professor Armbruster. Im liberalen badischen Landesverband gäbe es keine Probleme zwischen Imkern mit der Carnicarasse und Buckfastimkern. Jeder kann sich im Landesverband betätigen, niemand werde ausgegrenzt.

Armbruster gilt als einer der herausragenden Bienenkundler des 20. Jahrhundert, dessen Arbeit bis heute Anerkennung findet. Zu seinen wissenschaftlichen Leistungen gehört auch die von ihm 1926 eingeführte biologisch-mikroskopische Honiguntersuchung. Die bisher einzige „Bienenzüchtungskunde“ stammt“ aus der Feder des katholischen Priesters und Bienenwissenschaftlers Ludwig Armbruster. Als erster Bienenforscher wendete er die wissenschaftlichen Mendelschen Vererbungsgesetze auf die Züchtung eines Nutztieres, der Honigbiene an. Sein Schüler Adam Kehrle, Mönch in der südenglischen Buckfast Abbey, züchtete die Buckfastbiene, auch als „Benediktinerbiene“ bekannt. Bruder Adam widmete sein im Jahr erschienenes Buch „Züchtung der Honigbiene“ Ludwig Armbruster und betonte, dass Armbrusters Buch ihm „eine Welt von Möglichkeiten“ eröffnete uns sah darin „auch den Hauptgrund zu meinem Bemühen in der Züchtung der Honigbienen.“ Dem Fachgebiet der Bienenkunde blieb Armbruster besonders durch seine Zeitschrift „Archiv für Bienenkunde“ weiterhin eng verbunden. In Imkerkreisen genießt er hohes Ansehen, zumal er die imkerliche Praxis durch seine Empfehlungen zur Betriebsweise und Honiggewinnung sehr förderte. Er besaß eine umfassende Kenntnis der in- und ausländischen Literatur und befasste sich intensiv mit der Bedeutung der Bienen aus historischer und völkerkundlicher Sicht sowie mit dem Stand der Bienenzucht in verschiedenen Ländern.

Prof. Dr. Job van Praagh, Bienenwissenschaftler am Bieneninstitut Celle, stellte sich der Frage: Welchen Platz nimmt die Honigbiene in den wissenschaftlichen Herausforderungen Prof. Armbruster ein? Er berichtete über die wissenschaftlichen Leistungen Armbrusters bzgl. der Eigenheiten der Kombinationszucht bei der Honigbiene, die sich vom Erbgang bei Säugetieren wesentlich unterscheidet. Die Kombinationszucht bei der Honigbiene wurde deshalb von seitens der Bienenwissenschaft lange Zeit für unmöglich gehalten. Sie war Bruder Adam auch nur durch die Unterstützung der Mitbrüder in seinem Benediktinerkloster Buckfast Abbey möglich.

Aus dem Vortrag von Christoph Graf / St. Peter, wurde deutlich, wie überhaupt der Wissensstoff Armbrusters nach England zu Bruder Adam kam: Armbrusters Bienenzüchtungskunde, Leipzig - Verlag von Theodor Fischer – 1919, Nachdruck Ertl & Ertl Wien, ergänzt durch die „Nutzzüchtungsfragen“ in Armbrusters Archiv für Bienenkunde, ist das erste und weltweit einzige umfassende Werk zur Züchtung der Honigbiene. In der Abgeschiedenheit des Plattenhofs bei St. Peter hatte Professor Armbruster 1918 zusammen mit dem Imkerverein St. Peter ein Edelzuchtgebiet eingerichtet und praktische Erfahrungen gesammelt. Nach St. Peter kam Armbruster auf Initiative des Vereinsgründers Adelbert Schwär, 20 Jahre lang Geschäftsinhaber und Händler für Schwarzwalduhren in London und Südengland. Er hatte das katastrophale Bienensterben in England durch die Tracheenmilbe mitbekommen und befürchtete ähnliches in seiner Heimat. Durch einen glücklichen Zufall geriet eine Kopie der „Bienenzüchtungskunde“ alsbald nach der Veröffentlichung in die Hände von Bruder Adam: Dieses Buch eröffnete ihm eine Welt von Möglichkeiten und gab den Hauptanstoß zu seinem Bemühen in der Züchtung der Honigbiene. Im Frühjahr 1950 besuchte Bruder Adam Professor Armbruster in Lindau und gemeinsam besichtigten sie Imkereien im Allgäu. Armbruster bot Bruder Adam jede mögliche Unterstützung an. Es folgten weitere Besuche, von denen er jedes Mal mit nützlichen Winken heimkehrte. Daraufhin wurde die Klosterimkerei Buckfast im „Archiv für Bienenkunde“ ausführlich beschrieben. In der „Bienenzüchtungskunde“ fand Bruder Adam den Schlüssel zur Entwicklung der Buckfastbiene. Armbrusters Ansichten waren ein Lichtsignal, die den direkten Weg zum Ziel zeigten.

Als einmaligen Sonderfall sah dies auch der ehemalige Leiter der Landesanstalt für Bienenkunde in Hohenheim, Dr. Steche, als er vorhersagte, mit dem Tod Bruder Adams sei auch der „Buckfastspuk“ vorbei. Bruder Adam hatte aber für den Fall seines Ablebens vorgesorgt. Durch sein Hauptwerk, die Züchtung der Honigbiene, übriges Prof. Armbruster gewidmet, und durch weitere Schriften und Vorträge. Vor allem aber waren seine Reisen wichtig. Er begleitete auch einige Züchter bei ihrer Zuchtarbeit und gab ihnen Erfolg versprechende Linien ab.

Paul Jungels und Jos Guth aus Luxemburg, sowie Hans Beer, Heideck bedankten sich dafür mit je einem interessanten Vortrag anlässlich der Rehabilitierung. Der Züchter Klaus Fehrenbach, dessen Vater Franz Fehrenbach Bruder Adam bei mehreren Forschungsreisen begleitete, war ebenfalls nach St. Peter gekommen.

Die Bedeutung von Armbrusters Züchtungstheorie ist nicht nur die Grundlage der Buckfastzucht, sondern auch bei der Erstellung wichtiger Carnicalinien ist die Kombinationszucht von wachsender Bedeutung. Wichtige Eigenschaften, die in anderen Rassen vorhanden sind, können auf die eigene Rasse übertragen werden. Die eigene Rasse mit ihren Eigenschaften bleibt dabei erbfest erhalten, wird nur verbessert.

Prof. Dr. Eberhard Bengsch, Virologe am Max-Planck-Institut München, unterstützte die Rehabilitierung Armbrusters und schilderte die Bedeutung von gesunden und vitalen Bienen bei der Erzeugung von Bienenprodukten, deren Wirksamkeit Bengsch in Paris und München erfolgreich erforscht hat. Mit den Forschungsergebnissen konnte er die Zuhörer begeistern.

Das wirklich gelungene, wie kühne Werk – die Rehabilitierung eines großen Bienenforschers – ist zweifelsohne ein großer Wurf in der Bienengeschichte, hieß es seitens der Repräsentanten. Von daher kamen auch herzliche Grüße von Altbundeskanzler Dr. Helmut Kohl, Bundesminister Horst Seehofer, Landesminister Peter Hauk, Präsident des D.I.B. Anton Reck, Ihre Königlichen Hoheiten Markgraf u. Markgräfin von Baden, Honorarkonsul Prof. Dr. Wolfgang Freiherr von Stetten, sowie langjährigen Wegbegleiter des Konvents Fernsehkoch Johann Lafer.

Umrahmt wurde der Bienenkonvent von einer Führung durch die ehemalige Benediktinerabtei St. Peter und ein Abschlusskonzert mit Posaune und Orgel in der Klosterkirche. Die Moderation hatte Miss Schwarzwald (Kj. 2005) Stefanie Tröndle. Die Klausurtagung wurde durch das Fernsehen und den Hörfunk des SWR begleitet.

Die nächste Klausurtagung für die Fachwelt hält der Buckfast-Bienenkonvent im Kj. 2007 hinter den Klostermauern der ehemaligen Zisterzienserabtei Kloster Bronnbach bei Wertheim / Baden ab.

Programm:
"Einleitung der Rehabilitierung von Prof. Dr. Ludwig Armbruster, der 1934 zwangspensioniert wurde" Mit der Rehabilitierung von Prof. Dr. Ludwig Armbruster soll die Voraussetzung geschaffen werden für die Anerkennung der Kombinationszucht als gleichwertig neben Reinzucht und Linienzucht.

- Die Einleitung der Rehabilitierung wird durch den Südwest-Hörfunk und das Südwest-Fernsehen begleitet und aufgezeichnet. -

Sonntag, 30.04.06 / 11:30 Uhr - 21:00 Uhr
ehemalige Benediktinerabtei St. Peter / Festhalle St. Peter

Weltliche Schirmherrschaft:
Präsident Manfred Hederer des Deutschen Berufs- u. Erwerbsimkerbundes e.V. D.B.I.B. / Utting / Bayern / Germany

Geistliche Schirmherrschaft:
Hochwürdigster Prälat - Seiner Gnaden - Abt Dom Philip Manahan O.S.B.
Hochwürdigster Prior Dom Francis Straw O.S.B.
Devon / Buckfast Abbey / Great Britain

Schirmherrschaft (causa honoris - alljährlich):
Fernsehkoch Johann Lafer / Stromburg / Rheinland Pfalz /Germany

Programm: Sonntag, den 30.04.06

Durch das Programm führt und moderiert:
Stefanie Tröndle / Miss Schwarzwald Kj. 2005 / Waldshut-Tiengen

11:30 Uhr
Fürhung durch die ehemalige Benediktinerabtei St. Peter: Klosterkirche - zweigeschossige Rokokobibliothek - Treppenhaus mit Rokokostuck ... fachkundige Klosterführung:
Prof. Dr. Mühleisen / Wolfgang Mecklenburg / Militärhistoriker

13:30 Uhr - Einlass / 14:00 Uhr Beginn

Eröffnung der Schirmherrschaft:
Manfred Hederer - Präsident des D.B.I.B. / Utting / Bayern

Grußworte:
Hochwürdigste Exzellenz Erzbischof Dr. Robert Zollitsch - Erzdiözese Freiburg im Breisgau
Hochwürdigster Prälat - Seiner Gnaden - Abt Dom Philip Manahan O.S.B.
Hochwürdigster Prior Dom Francis Straw O.S.B.
Buckfast Abbey / Devon / Great Britain / Englische Benediktinerkongregation überbracht von
Hochwürden Dr. Rainer Birkenmaier
Spiritual am Priesterseminar St. Peter / Pfarrer Kath. Kirchengemeinde St. Peter

verschiedene Grußworte aus Kultur, Politik u. Wirtschaft

"Rehabilitierung von Prof. Dr. Ludwig Armbruster, der 1934 zwangspensioniert wurde"
Prof. Dr. Wolfgang Jäger
Rektor der Albert-Ludwig-Universität Freiburg i. Breisgau

Ekkehard Hülsmann / 1. Vorsitzender des Landesverbandes Badischer Imker / vormals Präsident des Deutschen Imkerbundes

15:00 - 15:30 Uhr
Thema:
"Wie stellen sich die Forschungsarbeiten von Prof. Armbruster im molekular-biologischen Zeitalter dar?"
Prof. Dr. Job van Praagh
Bienenwissenschaftler am Bieneninstitut / Celle / Niedersachsen

15:30 - 16:00 Uhr
Große Pause! Tipp: Cafe und Kuchen

16:00 - 17:00 Uhr
Thema:
Von Prof. Dr. Armbrusters Vortrag 1917 in St. Peter "Verbessert die Honigbiene" über die Züchtung im Kloster Buckfast zum erfolgreichen Imkereibetrieb ...

Vortragende:
Christoph Graf / St. Peter / Baden / Impresario Kj. 2006 Hans Beer / Heideck / Bayern / Konventdirigent / Impresario Kj. 2006

Thema: Selektierung und Bewertung von Buckfast-Königinnen nach bestimmten Kriterien

Auslandsgast: Paul Jungels / Buckfast-Berufsimkerei / Königinnen-Zuchtbetrieb / Brandenbourg / Luxemburg

17:00 - 17:30 Uhr
Einfindung in die ehemalige Klosterkirche St. Peter

17:30 Uhr
Solo-Abschlusskonzert für Bassposaune und Orgel
Thoams Stöhr / Bassposaune und Thomas Ungerer / Organist

18:00 Uhr Ende des Bienenkonvents

Im Anschluss erfolgen am Abend zwei Vorträge:

19:30 Uhr
Thema:
"Wirksamkeit der Bienenprodukte: Gelee Royale, Propolis und Honig"
Prof. Dr. Eberhard Bengsch, Virologe am Max-Planck-Institut München

20:30 Uhr
Thema:
"Meine nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten ausgerichtete Imkerei" Jos Guth / Buckfast-Berufsimkerei / Königinnen-Zuchtbetrieb / Trintange / Luxemburg / Konventpräses Kj. 2006

Die Veranstaltungen des Bienenkonvents sind kostenfrei.

"Spendenkonto Prof. Dr. Ludwig Armbruster ist":
Volksbank Freiburg BLZ: 68090000 Konto: 22668200

Für Vorträge am Abend wird vom Imkerverein St. Peter ein Unkostenbeitrag erhoben. Anklick: 2005