Honige & Pollen

honige
 

Edle Honige aus dem Rottal der Limpurger Berge / Nord-Württemberg. Alle Honige werden handgeschöpft abgefüllt. Unser Honig unterscheidet sich durch viele Faktoren: Zwar lassen sich Bienen nicht vorschreiben, welche Blüten Sie anfliegen sollen, effizient sammeln Sie aber nur in einem Radius von 2 km um ihren Stock. Da in unserem schönen Rottal keine gespritzten Rapsfelder, Obstplantagen, etc. bewirtschaftet werden, sondern die naturbelassene Streuobstwiese vorherrscht, kommen unsere Bienen somit schon gar nicht mit Pestiziden in Berührung. Darüber hinaus werden unsere Bienenstöcke bei Krankheiten nicht mit chemischen Mitteln behandelt, sondern stets auf biologische Art und Weise. Zudem sind Ihre Behausungen teils aus naturbelassenen Hölzern gefertigt und auch bei der Verarbeitung und Lagerung unseres Honigs wird stets im Einklang mit der Natur gehandelt. Erst die Summe aller Faktoren unterscheidet einen echten Honig aus dem Schlosswald-Bienengut von anderer konventioneller Ware.

Honig, das reinste Naturprodukt der Biene. Honig wird nicht von den Bienen gesammelt, sondern von ihnen erzeugt. Sie sammeln den Blütennektar und verwandeln ihn nach und nach unter Wasserentzug und Zugabe feiner körpereigener Drüsensekrete in ausgereiften Honig. Vor allem die Saccharose des Nektars wird durch spezielle Enzyme in Frucht- und Traubenzucker gespaltet. Die aktive Umarbeitung erfolgt durch rhythmisches Ausspeien eines Tropfens aus der Honigblase auf den Rüssel, Bewegen an der Luft und wieder Einsaugen. Umso mehr Bienen an diesem Prozess beteiligt sind, umso reifer wird der Honig.

Die ausgereiften, naturbelassenen Honige erster Güte werden wabenrein, kalt geschleudert, schonend und werterhaltend abgefüllt und sorgsam gelagert. Die Bienenstocktemperatur wird hierbei nicht überschritten, so dass die wertvollen Inhaltsstoffe bestmöglich erhalten bleiben. Um die Qualität zu wahren, wird der edle Honig kühl, trocken und dunkel gelagert. Er bleibt daher frisch. UV-Licht schädigt den Honig ebenso wie Wärme. Ernte, Verarbeitung und Lagerung sind daher von größter Sorgfalt bestimmt. Im Laufe der Zeit kann bei flüssigen Honigen eine Kandierung einsetzen. Das ist ein natürlicher Vorgang, der je nach Honig zu unterschiedlichem Zeitpunkt beginnt. Die Qualität der Honige wird dadurch in keiner Weise gemindert. Das Schlosswald-Bienengut kennzeichnet seine Honige an Hand des Etiketts zusätzlich mit dem Zeitpunkt der Ernte, d.h. der Honigschleuderung und darüber hinaus werden die Blütenarten angeführt, die vor dem Erntezeitpunkt überwiegend in die Blütezeit hineinfielen. (Bsp. Kirsch-, Birnen-, Apfelblüte, Löwenzahn, Robinie, Wiesenblumen, Himbeere, Brombeere ...) Für die schmuckvollen Honiggläser mit schönem Etikett verwenden wir Twist-OFF-Verschlüsse mit buntem Wappenmotiv unseres Hauses. Diese sind Gewähr für luftdichten Verschluss!

Die Schlosswaldbiene unter Hain und Flur ...
Basis der traditionsgeprägten Imkerei ist die Streuobstwiesen-Bienenhaltung in Waldrandlagen des Rottals der Limpurger Berge, bei der die Bienen auf einem festen Standorten verbleiben. Der Standplatz befindet sich bspw. am folgenden Ort mit Naturschutz-Denkmal-Einzelgebilde: "Drei" über "drei Jahrhunderte" alte Eichen!

  • gegenüber dem Schlosswald: Hirtenwiesen
  • ebenso gegenüber dem Schlosswald: "Zum Hohen Gehren" ...

Erkenntnis
Mit den Monokulturen intensiver Landwirtschaft treten die Sortenhonige immer mehr in den Vordergrund. Die Bienenvölker werden zunehmend an die Massentrachten gewandert. Dabei wird der Wert eines vielseitigen Mischhonigs leicht vergessen. Er trägt die Prägung einer landschaftlichen und jahreszeitlichen Gesamtsituation und hat in der Folge der Jahre einen immer neuen, charakteristischen Geschmack. Bei einer einigermaßen intakten Landschaft kann solch ein Honig geerntet werden. Vorausgesetzt die Bienen verbleiben, wie beim Schlosswald-Bienengut, das ganze Jahr über an festen Plätzen. Die Schlosswaldbienen schöpfen aus der Blütenvielfalt die einzigartigen Honige.

Die von den Schlosswaldbienen erzeugten Blüten- und Waldhonige, die aus dem gesammelten Blütennektar von blühenden Obstbäumen, Robinien und Sträuchern, von Blumen und Kräutern in Feld, Garten, Wiese und aus den umliegenden Wäldern, wie auch aus dem gesammelten Honigtau der Waldbäume entstehen, behalten ihr typisches Aroma und ihre der Streuobstwiesen-Blütenart und Waldregion entsprechende Charakteristik. Rapsfelder gibt es in der hiesigen Region so gut wie keine. Die Bienengut-Standplätze liegen von ihnen weit entfernt, so dass die Bienen sie nicht anfliegen können. Eine Bienengefährdung ist somit ausgeschlossen!

Blütenvielfalt unserer Region im Jahresverlauf:

  • Haselnuss 15. Februar - 5. März
  • Krokus 25. Februar - 15. März
  • Schneeglöckchen 15. - 25. März
  • Salweide 5. - 15. April
  • Schwarzdorn / Schlehen 5. - 25. April
  • Johannisbeeren 15. - 25. April
  • Stachelbeeren 15. - 25. April
  • Kirschblüte 25. April - 5. Mai
  • Birnenblüte 25. April - 15. Mai
  • Löwenzahn 25. April - 15. Mai
  • Apfelblüte 5. - 15. Mai
  • Rosskastanie 5. - 25. Mai
  • Weißdorn 5. Mai - 5. Juni
  • Wiesensalbei 15. Mai - 5. Juni
  • Robinie 25. Mai - 5. Juni
  • Wiesenblumen 25. Mai - 15. Juni
  • Hederich (Kreuzblütler) 25. Mai - 15. Juni
  • Heckenrosen 25. Mai - 25. Juni
  • Kornblume 5. Juni - 15. Juli
  • Himbeere und Brombeere 5. Juni - 15. Juli
  • Eiche 15. Juni - 5. Juli
  • Fichte 15. Juni - 25. Juli
  • Weißklee 15. Juni - 25. Juli
  • Linde 25. Juni - 5. Juli
  • Tanne 15. Juli - 15. August

Sinniger Wahlspruch
Wanderer, der Du vorbeikommst, hemme den Schritt, nimm hier Sinn für Ordnung, Fleiß, Sauberkeit mit, lerne auch, wie einer dem andern hier nützt, das ist der Friede, mit Waffen geschützt!

Imkerei
 

 


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